Informationen für Forschende

Stand: 20. März 2020, 17:00 Uhr

Ausschliesslich notwendige Forschung vor Ort

Die Universität hat per 17. März 2020 auf Betrieb mit minimaler Präsenz umgestellt. Als Folge davon schliesst sie ihren Forschungsbetrieb mit Ressourcenbedarf und zwingender physischen Präsenz in den Räumlichkeiten der UZH bis auf bewilligungspflichtige Ausnahmen vollständig. Es dürfen sich nur noch Personen, die zwingend notwendige Forschungssysteme und -experimente betreuen, in den Räumlichkeiten der Universität aufhalten.

1. Forschungsbetrieb bis auf wenige Ausnahmen geschlossen

Die UZH schliesst ihren Forschungsbetrieb mit Ressourcenbedarf und zwingender physischen Präsenz in den Räumlichkeiten der UZH bis auf bewilligungspflichtige Ausnahmen vollständig.

2. Bewilligung für ausserdordentliche Forschungsprojekte

Ausserordentliche Forschungsprojekte bedürfen einer formalen Bewilligung. Diese Bewilligung wird aufgrund von bestimmten Kriterien durch ein Entscheidungsgremium unter der Leitung des Prorektors Forschung erteilt.
Kriterien und Vorgehen für die Bewilligung

3. Bewilligung für Zutritt zu Gebäuden

Mitarbeitende der UZH dürfen ihren Arbeitsplatz nur mit schriftlicher, nicht übertragbarer Bewilligung der Universitätsleitung betreten. Mitglieder eines Ausserordentlichen Forschungsprojekts erhalten eine Bewilligung, um die Gebäude der UZH zu betreten.

4. Zugang zu Bibliotheken

Bibliotheken sind ausser für ausgewählte Bibliotheks-Mitarbeitende nicht zugänglich. Forschende nutzen die elektronischen Bestände. Physische Dokumente werden ihnen auf elektronische Bestellung kostenlos zugesandt.
Informationen der UZH-Bibliotheken.

5. Ressourcen von Unterstützungsorganisationen

Sollten bewilligte Ausserordentliche Forschungsprojekte auf Ressourcen von Unterstützungsorganisationen wie LASC, Technologieplattformen oder weitere Dienstleistungen angewiesen sein, liegt es in der Verantwortung des Leiters des Forschungsprojekts zu klären, ob die Unterstützungsorganisation die für das Ausserordentliche Projekt erforderlichen Leistungen trotz den Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie (z.B. Unterbestand, fehlende Materialien) erbringen kann.

6. Erlöschen der Bewilligung

Kann eine Unterstützungsorganisation den Support für ein bewilligtes Ausserordentliches Forschungsprojekt nicht mehr erbringen, und kann deswegen das Ausserordentliche Forschungsprojekt nicht mehr weitergeführt werden, erlischt auch deren Bewilligung und die Zutrittsbewilligungen der Mitarbeitenden des Projekts.

7. Projekte ausserhalb der Räumlichkeiten der UZH

Ausserordentliche Forschungsprojekte ausserhalb der Räumlichkeiten der UZH, welche in der Schweiz durchgeführt werden (z.B. Feldversuche und kritische Langzeitmessungen) sind bewilligungsfähig und können beantragt werden.

8. Forschung zu Coronavirus

Ausserordentliche Forschungsprojekte, welche zum Wissensstand über das Coronavirus beitragen, werden mit höchster Priorität bewilligt.

9. Forschung im Home-Office

Alle Forschung, welche über Home Office erledigt werden kann, wird normal weitergeführt.

10. Forschung in den Spitälern

Aufgrund der speziellen Situation entscheiden die Dekane der VSF und MeF über den Minimalbetrieb ihrer Forschungsaktivitäten in den universitären Spitälern bzw. in Absprache mit den Spitälern, dies um Konflikte zwischen Forschungsarbeiten und Einsätzen zu Handen des Wohlergehens von Mensch und Tier zu vermeiden. Doppelinstitute folgen den Anweisungen der leading Fakultät.